Eindrücke und Entwicklung im Jahr 2012



Arbeiten in 2012

 

Im Frühjahr 2012 gind es richtig an die Arbeit: Im März wurden die restlichen Tannen auf der geplanten Streuobstwiese gefällt und die vorbereitenden Arbeiten für die Pflanzung von zunächst ca. 60 Obstbäumen durchgeführt. Die Bäume folgten im April aber leider konnte man in diesem Jahr eigentlich nur die weißen Schildchen erkennen , von weitem...

 

Aus dem kleinen Wäldchen an der Südseite der alten Scheune soll ein Waldgarten entstehen. Nachdem die Hälfte aller Bäune gefällt und zu Brennholz gestapelt waren, wurde dort ein kleiner Naturteich ausgehoben, in den sich das vom Dach kommende Wasser erst einmal ergießt, bis dies sich dann über einen bis dato nur geplanten Bachlauft in einer im Parkgarten ausgehobenen (2012 noch geplanten )Blänke sammelt. Der Aushub wurde neben dem Teich als Hostahügel geformt. Es wurden Wege angelegt und schon einmal damit begonnen, erste Stauden- und Buschpflanzungen zu realisieren. Der Waldgarten wird vor unserer Haustüre sein und es gibt am Teich eine kleine Bank, auf der ich nun im Frühjahr  morgens mit einer Tasse Kaffee dem unglaublichsten Vogelkonzert lauschen kann.

 

Im gleichen Zeitraum wurde um das gesamte Gartengelände auf ca 1000m Länge ein Wildzaun gezogen, damit die vielen neu zu pflanzenden Bäume nicht gleich Opfer von Verbiss werden. Vor und hinter den Zaum wurde über all die vielen Meter drei-Reihig eine Vogelhecke gepflanzt. Na sagen wir mal so: Gepflanzt wurden lauter kleine Stäbchen, die in einigen Jahren hoffentlich im Frühling mit Hilfe ihrer reichen Blüten unzählige Insekten satt machen, die gleichzeitig unzähligen Singvögeln Nitzplätze und Nahrung für ihre Brut zur Verfügung stellen. Im Herbst dann soll der starke Fruchtbesatz wiederum für eine kleine Speckschicht auf den Vogelbäuchlein verantwortlich sein , damit die auch gut durch den Winter kommen. – So ist der Plan. (Liste mit Vogelheckenpflanzen)

 

Eine etwas schwierigere Aufgabe war es, eine neue Straße anzulegen. Die alte Zufahrt führte um den Obstgarten, bzw. genau durch. Dann genau an unserer zukünftigen Terrasse vorbei. Das konnte so nicht bleiben. Also musste eine kleine neue Straße her. Gesagt – getan. Kaum waren mal ein paar Hundert LKW und Sattelschlepper für ein paar Wochen über das Land geruscht – schon gab es eine ganz wunderbare neue Zufahrt, die schon nach wenigen Wochen aussah, als hätte es sie immer schon gegeben. Und das alles Dank unseres alles könnenen Headgardeners, dem wir all dies zu verdanken haben.

 

Ganz hinten am äußeren Rand des zukünftigen Parkgartens wurden schon einige Weihnachtsbäume geschlagen, so dass von uns einige neue Bäume gepflanzt werden konnten. Ach wie schön! Unsere ersten neuen Bäume, es sollten und werden noch viele folgen. ( Baumliste?)

Gleichzeitig wurde auch unser Hausbaum gepflanzt. Mitten rein in den schrecklichen Schutt unseres Eingangsbereiches vor dem Stall wurde ein tiefes Loch ausgehoben und der neue zukünftige Hausbaum, eine Platane, wurde gepflanzt. Wir hoffen, dass sie denn in 15 Jahren als imposanter Baum  den Vorhof beschatten wird und wir auf einer Baumbank unter ihr einen kleinen Schnack mit den Nachbarn halten  werden...Und dann musste noch eine weitere Investition in die Zukunft her. Eine Trauerweide, einer unserer Lieblingsbäume, wurde an den alten Teich gepflanzt.

 

 

Im Hausgarten wurde neben dem letztjährig angelegten Staudenbeeten ein Platz geschottert und eingefasst und ein Rosenpavillion wurde aufgesetzt. In wenigen Jahren - so der Plan – sollte es möglich sein, sich dort von Rosen umwölkt  zum Kaffee zu treffen.

 

 

Zu guter Letzt wurde die Pferdeweide hinter unserem Hof angelegt und auch dort wurde eine Blänke mit Unterstützung fleißiger Helfer vom NABU ausgehoben. An ihren äußeren Rand wurden wiederum Vogelheckenbüsche gepflanzt. So ist zu erwarten, dass der Laubfrosch aus einem angrenzenden Naturschutzgebiet die Möglichkeit hat, sich auch bei uns fest anzusiedeln.